Unsere Geschichte

Seit 1989 ist die Ovelgönner Mühle der Ort einer Lebensgemeinschaft von und mit Menschen mit einer geistigen Behinderung. Mühlen hatten früher viele Funktionen für die Bewohner der Orte und der umgebenden Höfe. Neben der Produktion von Mehl wurden hier auch Informationen ausgetauscht und Kommunikation betrieben.
Die Geschiche der alten Ovelgönner Mühle reicht weit zurück. Sie war immer ein zentraler Ort im Leben der Menschen. Als Mühle hat sie diese Bedeutung verloren.
Als Ort des Zusammenlebens hat die neue Ovelgönner Mühle heute wieder eine zentrale Bedeutung für das Leben ihrer Bewohner und darüber hinaus.
Bis 2006 fand alles Leben und Arbeiten auf dem Gelände der Ovelgönner Mühle am Ortsrand von Ovelgönne statt.
Durch den Erwerb des traditionsreichen Landhotels "Zum König von Griechenland" verlagerten sich die Arbeitsmöglichkeiten in das Ortszentrum.
Im Jahre 2009 erhielten wir die staatliche Anerkennung als WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen). In diesem Zusammenhang wurde eine alte Lagerhalle gekauft und umgebaut. Sie befindet sich direkt gegenüber dem Hotel und beherbergt heute eine Wäscherei, einen Hausmeisterservice, eine Veredelungsküche sowie eine Kreativwerkstatt.

 

Die biographische Entwicklung

1986: Erstellung des ideellen Konzeptes, erste Gespräche mit Angehörigen der zukünftigen Bewohner.

1987: Gründung zweier Vereine: Ein Förderverein, der sich aus Angehörigen bildete, der auch Eigentümer des Anwesens und immer wieder unterstützend tätig ist, sowie ein Betreiberverein, der sich aus Pädagogen und Therapeuten sowie Freunden zusammensetzt und zuständig für die pädagogisch-therapeutische Arbeit ist.

1987 - 1989: Suche nach einem geeigneten Objekt.

1987 - 1989: Verhandlungen mit den Sozialbehörden

1990: Erwerb des Anwesens und Beginn der Umbaumaßnahmen mit den ersten Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern. Es wurden von allen Mitwirkenden erhebliche Eigenleistungen erbracht.

 


1991: Einzug von weiteren 8 Bewohnern

1992/93: Umbau des gesamten Werkstattgebäudes hauptsächlich durch Eigenleistung von Bewohnern und Mitarbeitern. Die Finanzierung des Materials erfolgte durch den Förderverein.

  


Für jeden Bewohner wurde zum Einzug ein Baum gepflanzt, so entstand der heutige Obstgarten


 



Sept 2005: Erwerb des Hotels "Zum König von Griechenland" und Renovierung



Juni 2009: Staatliche Anerkennung als Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM).

2010: Kauf einer Lagerhalle mit Nebengebäuden im Ortszentrum

2010/2011: Umbau zum Werkstattgebäude



April 2011: Der neue Werkstattbereich Wäscherei wird in Betrieb genommen



Mai und Juni 2011: Umzug der Werkstattbereiche Hausmeisterservice und Kreativwerkstatt

Ende 2011: Aufbau der Vorbereitungsküche

Juni 2011: Offizielle Eröffnung der "Ovelgönner Werkstätten"



2012: Beginn der "Außengruppe Wohntraining" in der Breiten Straße 15.

Anerkennung als Anbieter für ambulant betreutes Wohnen

März 2012: Trägerwechsel: Der Betrieb der Einrichtung wird von Lebensräume e.V. auf die "Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle" übergeleitet

2013: Renovierung des historischen Stallgebäudes neben dem Hotel.



Juli 2013: Umzug der Verwaltung in das Stallgebäude

Sept 2013: Umbau und Einzug von 3 Bewohnerinnen in die Kirchenstr. 43

Okt 2013: Baugenehmigung und Baubeginn Neubau Kirchenstr. 45

Sept 2014: Fertigstellung des Neubaus in der Kirchenstr. 45 mit 9 Bewohnerzimmern, Gemeinschaftsbereichen, Küche und Saal