BurgdorfLaden

 

„Die „Werk- und Lebensgemeinschaft  Ovelgönner Mühle“ (heute gemeinnützige  Stiftung)  hat sich Ende der 80er Jahre im Burgdorf Ovelgönne angesiedelt, um für Menschen mit Behinderung ein integratives Wohn- und Arbeitsumfeld zu bieten. Hauptgrund für die Ortswahl war die  damals noch hervorragende Infrastruktur für unsere Bewohner mit Behinderung.

Nach Apotheke, Drogerie und Schlachter schließt in Kürze der einzige Lebensmittelladen und zum Jahresende die Sparkasse. Menschen ohne Auto können sich nicht mehr selbst versorgen. Diese Situation sehen wir nicht als unabwendbar, sondern begreifen sie vielmehr als Chance einer Neuorganisation der dörflichen Nahversorgung.

Mit der Eröffnung des BurgdorfLaden am 26.01.2017 ist ein Dorfmittelpunkt entstanden, der  sein Angebot mit den Bedürfnissen der Dorfbewohner entsprechend  weiterentwickelt. Neben einem Lebensmittelmarkt mit Bargeldversorgung über die Ladenkasse gibt es einen Beratungsraum für Bankgeschäfte, einen Hol- und Bringdienst , eine Poststation, Toto-Lotto-Annahmestelle, entsprechende Warenangebote für Bürger mit Migrationshintergrund, Nachbarschaftskommunikation (Sitzecke, „Litfasssäule“), Hilfe im Umgang mit Internet (z.B.Onlinehandel).

Es ist ein Lernort für Kinder, die hier selbständig einkaufen und mit Geld umgehen lernen  in einem überschaubaren Kontext. Gleichzeitig sind sinnvolle Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen oder Migrationshintergrund entstanden (Inklusion).

Der Fahrdienst für Personen und Güter wird mit elektrisch betriebenen Lastenfahrrädern durchgeführt. Damit schließen wir die Lücke zum öffentlichen Nahverkehr ÖPNV und gewährleisten eine bessere Mobilität der Dorfbewohner.

Das Dorfladenprojekt wird als zusätzlicher Dienstleistungsbereich im Rahmen unseres Werkstattbetriebes integriert.